07 ABS - Komplex


[Short]: Verse I
Yo ich denk ich setz mich hin, geh auf Distanz
Überleg und mach's mir sichtbar
Nicht mal ein Lichtstrahl trifft dich so sicher wie dein Schicksaal
Und es ist wahr, auch wenn dein Herz zerbricht wie Licht im Prisma
Wo die ganze Welt Fassade ist, wie ein Mädchen auf ner Misswahl
Ja es scheint so
Man macht sich echt um zuviel Scheiß nen Kopf drum
Wie auf Knopfdruck auch noch Hoffnung, wenn es schon weh tut wie ein Kopfsprung
Oder Schlagwort, und Leute meinen, das das hier halt das Leben ist
Doch son scheiß Thesenmist ist hier nicht wesentlich, erst recht im Leben nicht
Ist ziemlich dämlich
Denn zum Anschein soll man auch noch stark sein
Das darf nicht wahr sein, das sein Geist sich leert so wie ein Sparschwein
Das gibt's nicht
So viel Gefühl treibt einen zur Weißglut
Du hörst nur wär kein Beinbruch nur der Eindruck den die Zeit dir mitbringt
Kannst keiner Seele mehr vertrauen, nur auf dich selbst bauen
Was auch schon scheiße ist und viel zu einsam, wie im Weltraum
Wo es kalt ist, ich weiß das längst nicht alle Wunden Außen bluten
Wär die Geschichte anders *Herz rausreiss*, wies sonst nur Frauen tuen

[Short]: Chorus
Dann reißen die Stricke noch wie Glückssträhnen
Das ist ein verrücktes Leben
Doch Gott sei dank, gibt es keine Atheisten in Schützengräben
Wenn die Gedanken nur mal nützlich wären
Der ganze faule Zauber bloß durchschaubarer als Küstennebel

[Short]: Verse II
Na ja und manchmal könnte ich mich erschlagen
Fühl mich dann wie im schlechten Film an miesen Drehtagen
Hör nur mein Weh klagen, kann dann nicht A und auch nicht B sagen
Mich bloß mit Kippen vergiften, mich ins Zimmer verpissen und meinen Verstand auskotzen
Fühl mich wie ausgetrickst und glaub euch nichts
Halt mich bloß fest am Augenblick
In dem aus mir mein gottverdammter Glaube spricht
Und aus der Sicht eines Typen ohne Augenlicht
Kann ich von Glück sprechen, wenn mir die ganzen Schlangen nicht in den Rücken stechen
Frag was soll das, bin ich echt schon so wie sie's gewollt haben
N Tollpatsch, der stolpert, sich und euch die Ohren vollquatscht
Von dem was ihm auf seiner Seele brennt, auch wenn's zu nichts führt
Denn wisst ihr ich hab's im Urin, als wenn's mein Blick schwört
An solchen Tagen, wenn ich den Teufel an die Wände mal
Denk das Ende naht und scheinbar nichts in meinen Händen halt
Nur mit dem Bauch denk und mich an jeder Kleinigkeit gleich aufhäng
Muss ich abschalten und mir von dem ganzen Scheiß nix annehmen

Und lieber warte ich auch wenn's hart ist, wie Nachtschicht
Zieh mein Fazit erst bei Klarsicht, bevor mich irgendwas am Arsch kriegt
Ist schon fraglich, ob ich meinen Kram noch unter Dach und Fach krieg
Da draußen gibts noch Ficker, die nur scheiße und zuviel schwätzen
Alles auf beef setzen
Sind echt die letzten, die sich nie ein Ziel setzen
Ich wette, die kriegen nichts auf die Kette, weil sie nichts schätzen
Auch nicht offen sind für Botschaften, wie Briefkästen
Die leere Sprüche drücken, voll mit Weißheit aus der letzten Eiszeit
Aber scheiß drauf, ich geb durch solche Spacken nicht meinen Geist auf
Mit denen regelts sich von selbst wie in nem Kreislauf
Und es ist so
Selbst wenn ich unten bin und mich der ganze Rest mit Füssen tritt
Halt ich mich wenigstens noch physisch fit und erübrigt sich
Was ich nicht schlecht find, ihr nennt mich auch noch Schwächling
Weil ich euch zu echt bin, das ist ein reden, das nach Blech klingt
Ja dann macht mal, von mir aus könnt ihr cool sein und so tun,
Als wenn ihr nichts spürt, von euch gibt's ganz gewiss keinen, der mich hinters Licht führt

[Short]: Chorus
Dann reißen die Stricke noch wie Glückssträhnen
Das ist ein verrücktes Leben
Doch Gott sei dank, gibt es keine Atheisten in Schützengräben
Wenn die Gedanken nur mal nützlich wären
Der ganze faule Zauber bloß durchschaubarer als Küstennebel



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