Ercandize - Kalt wie Stein (feat. Aykosh & Asche)
 

 

[Aykosh]: Verse I
Sie ist klug, schaut was das Leben bringt,
ohne Eltern ist es schwer für ein Waisenkind,
sie geht raus, lebt ihren tag,
und weiß bis heute nicht warum hat sie ihn fragt,
woher er kommt, woher, wo sei,
wieso ist er nicht Trinken gehen für ne zeit,
es ist egal denn die Zeit dreht hier keiner zurück,
schaue immer nach vorne, suche weiter dein Glück
sie hat sich verliebt und denkt an eine Zukunft nur mit sich und ihm,
es ist schwer von ihm los zu kommen,
da sie das Gefühl hat wieder klar zu kommen,
auch das Leben und ihre Scheiß Situation,
die meisten ihrer Freunde machen Geld mit Prostitution,
doch sie will nicht so sein,
scheiß auf jeden geh den Weg allein,
ihr Herz wurde dabei kalt wie Stein


[Asche
]: Verse II
Sie verliebt sich in ihn und sieht diesen Schatten nicht,
sie ergibt sich nun ihm,
sie ist blind und atmet seine Luft für ihn,
sie tut alles, alles für den Kuss von ihm,
und den Asphalt, die Härte der Street,
schlägt sie und sperrt sie im Verlies,
so zerbrechlich, doch seine Schläge sind Therapie fürs Gedächtnis,
sie denkt immer nur an früher zu Haus,
Papa kam immer mit ner fahne und trat ihr in den Bauch,
es hat sich nicht viel verändert,
und ihr Freund ist ihr Alles,
Tränenblick aus dem Fenster,
eines Tages fragt er sie, ob sie ihn liebt,
und ob sie alles macht für ihn,
sie sagt ja, er musste ihr nicht Angst machen,
sie ging aus Liebe für ihn Anschaffen


[
Ercandize]: Verse III
Und ihr Freund, dieser Basstard hat ihr gelogen,
machte ihren Weg frei für die miesen Drogen,
sie war drauf und kalt und rauchte Kalk,
und alles was sie machte wurde Rauch und Schall,
sie hatte nur diesen Traum vor Augen,
Heirat, Kinder, keinen an der Seite, der sie in der Scheiße hindert,
sie wollte weg von dem Typ, doch er schlug sie,
hatte Angst, dass es irgendwann hier Blut fließt,
sie sei ihr Geld nicht wert,
und im Spiegel erkannte sie sich selbst nicht mehr,
sie hatte Wunden am Arm und Bein,
die Farbe bleich, um sie zu spüren gab sie sich ne Nadel gleich,
und irgendwann war der Punkt da reif,
irgendwann war sie stumm und weiß, stille,
der letzte Blick und sie atmet ein,
und ihr Körper lag im bett und war kalt wie Stein.